Archiv der Kategorie 'Fachschaften'

AStA FU bleibt parteiunabhängig!

Der studentische Wahlvorstand hat das vorläufige Endergebnis der Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) an der FU Berlin veröffentlicht.

Vom 16. bis 18. Januar konnten die Wähler/innen ihre Stimme für eine von 46 angetretenen Listen abgeben. Bei einer Wahlbeteiligung von 10,67% konnten 41 Listen bis zu 4 Sitze erreichen. Lediglich 5 Listen verpassten den Einzug in das StuPa.

Wie bereits in den letzten Jahren konnten die Hochschulgruppen der Bundesparteien keine handlungsfähige Mehrheit für sich verzeichnen. Damit wurde die parteiunabhängige Arbeit der bisherigen AStA-Koalition, bestehend aus Vertreter/innen der Linken Listen, Regenbogen-Listen, linken Interessengruppen und den meisten Fachschaftsinitiativen, bestätigt. Erste Vorgespräche zur Bildung einer möglichst breiten, linken und kritischen Koalition sollen bereits Anfang Februar stattfinden.

Auf der AStA FU Homepage: Richtungswahl gegen Studiengebühren – AStA Koalition bestätigt. Presseerklärung vom 24. Januar 2007

Kurzüberblick über das StuPa – Wahlergebnis an der FU Berlin 2007

Bericht in der Jungen Welt vom 24.01.2007: Freie Universität wählte links
Berlin: Im Studierendenparlament linke Mehrheit erwartet.

Rettet Morus! Gegen die Abwicklung der kritischen Psychologie

Der Dekan des Institus für Psychologie plant die Lehraufträge für das nächste Semester zu streichen. Würde die Zahl der vergebenen Lehraufträge zukünftig gleich bleiben, müsste die FU mehr als 90 Studierende für den Bachelor Psychologie zulassen. Sie argumentieren mit dem Sachzwang, dass mit mehr als 90 Bachelor-ErstsemesterInnen die Durchführung des noch laufenden Diplomstudiengangs nicht zu bewältigen ist. Dies ist im Zuge der neoliberalen Umstrukturierung der Hochschulen als eine bewusste politische Entscheidung zu werten. Betroffen von diesem Vorhaben ist unter anderem die Weiterführung des Lehrauftrags von Morus Markard. Kritische Inhalte in Sozialpsychologie würden damit wegfallen.

Die FSI Psychologie ruft dazu auf, am 25.01. zur geplanten Lehrplan-Kommissions Sitzung zu kommen und gegen den möglichen Beschluss zu protestieren. Treffpunkt 13.30 Uhr vor der Ewi.-Bibiothek in der Rost- und Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, U-Dahlem Dorf). Darüberhinaus gibt es auch eine Unterschriften-Kampagne. Bitte helft mit und sammelt an euren Instituten & Hochschulen Unterschrifften. Volle Listen bitte im AStA FU abgeben oder per Post an (AStA FU, Rettet Morus, Otto-von Simsonstr. 23, 14195 Berlin).
>Unterschriftenlisten zum selber ausdrucken<

FSI Puk Aufruf zur Protestkundgebung

Die immer weiteren Kürzungen und Umstrukturierungen an der FU fordern ihren Preis: Ein Institut nach dem anderen wird bis zum nicht mehr Möglichen und existenziell bedrohlich zusammen gekürzt. Über einigen schwebt permanent das Damokles-Schwert der Abwicklung. Die ProfessorInnen trauen sich in der autokratisch durch das Präsidium „durchregierten“ FU kaum noch, auch nur leise Kritik an den Umstrukturierungen zu üben – aus berechtigter Angst, ihre Stellen oder ihre Institute könnten die nächsten sein, denen der Geldhahn zugedreht wird.

19.01 – 15:30 auf dem Alexanderplatz
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Aufruf der studentischen VertreterInnen im IR Philosophie

Aufruf zur Kundgebung am Freitag, dem 19.1.07, um 15.30
am Alexanderplatz bei der Unterführung

    Für eine sinnvolle Hochschulpolitik!
    Für eine hinreichende Ausfinanzierung der Bildung und Hochschulbildung durch das Land Berlin!

    Gegen die Abwicklung ganzer Institute!

Die immer weiteren Kürzungen und Umstrukturierungen an der FU fordern ihren Preis: Ein Institut nach dem anderen wird bis zum nicht mehr Möglichen und existenziell bedrohlich zusammen gekürzt. Über einigen schwebt permanent das Damokles-Schwert der Abwicklung. Die ProfessorInnen trauen sich in der autokratisch durch das Präsidium „durchregierten“ FU kaum noch, auch nur leise Kritik an den Umstrukturierungen zu üben – aus berechtigter Angst, ihre Stellen oder ihre Institute könnten die nächsten sein, denen der Geldhahn zugedreht wird.

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Pressemitteilung der studentischen Fachschaftsinitiative der Ethnologie an der FU Berlin

Protestkundgebung gegen den Zwangsumzug des ethnologischen Instituts durch Klett-Verlag und FU Berlin

Das Institut für Ethnologie an der FU Berlin überraschte Anfang Dezember eine Mitteilung der Universitätsverwaltung: es wird aus dem alten Gebäude im Drosselweg 1-3 rausgeworfen und per Zwangsumzug bis Ende Februar in ein kleineres Gebäude verlegt. Hintergrund ist die Gründung der ‚Deutschen Universität für Weiterbildung‘ (DUW), eine private-public-partnership des Klett-Verlags und der FU Berlin, die hierfür Lehrpersonal freistellt und drei Gebäude kostenlos überlässt.
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