Ausverkauf der Uni- und wo bleiben die FSIn?

Der Ausverkauf der Uni und die Bekämpfung studentischer Selbstbestimmung am Beispiel des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften:
Am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gibt es seit der Renovierung vor 2 Jahren kaum Möglichkeiten für Studierende Informationen auszuhängen. Für die Fachschaftsinitiative ist es so beinahe unmöglich geworden, auf studentische Projekte und Termine der studentischen Selbstverwaltung aufmerksam zu machen.
So wurden zum Beispiel Plakate umgehend abgehängt, die auf eine anstehende Vollversammlung der Studierenden hinwiesen. Dabei bleibt unklar, wie eine studentische Vollversammlung, die nach § 19 BerlHG erstes Organ der Studierendenschaft ist, einberufen werden soll, wenn die Studierenden hierüber nicht informiert werden können.
Der AStA FU unterstützt die Forderung der FSI WiWiss nach der Bereitstellung von ausreichend Informationsfläche durch den Fachbereich. Die studentische Selbstverwaltung darf auch in einem scheinbar marginalen Punkt wie diesem nicht von Seiten des Fachbereichs behindert werden!
In diesem Zusammenhang sei außerdem auf die Politik des Fachbereiches verwiesen, Werbeflächen am Fachbereich gegen Geld privaten Investoren zur Verfügung zu stellen, mit dem Ergebnis, dass diesen mehr Informationsfläche zur Verfügung steht als den Studierenden am Fachbereich selbst.