Das Verschwinden der Bücher und des Präsidenten

Die Zeit berichtet in ihrer Online-Ausgabe am 15.01.2008 über die geplanten Umstrukturierungen im Bibliotheksbereich der Freien Universiät Berlin und die damit verbundene „Reduzierung um 300.000 Bücher“:

Auch die Studenten im Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der FU protestieren gegen die Aktion. Sie befürchten, dass sich die Studienbedingungen weiter verschlechtern und die Studenten bald Schlange stehen müssten, um ein Standardwerk aus ihrem Fachbereich auszuleihen. Dass es bald einige hunderttausend Bücher weniger an ihrer Universität gibt, ist für sie nicht das einzige Problem. Aus ihrer Sicht zeige sich an dieser Aktion beispielhaft, dass demokratische Prinzipien für FU-Präsident Dieter Lenzen und die Universitätsleitung keine Rolle mehr spielten. In einem Flyer bezeichnen Studenten aus der „Fachschaftsinitiative Ethnologie“ das Vorhaben als „autoritären Alleingang“ der Uni-Leitung. Studenten am Otto-Suhr-Institut schrieben einen Protestbrief an die Universitätsleitung und forderten diese auf, die Entscheidung zurückzunehmen.

In diesem Zusammenhang werden auch die allgemeinen Proteste gegen den autokratischen Führungsstil des FU Präsidenten Dieter Lenzen erwähnt, hier am Beispiel des kürzlich entwendeten Lenzen Porträts:

Doch offizielle Gremien sind nicht der einzige Weg, um zu protestieren. Es geht auch schneller: Vor einigen Tagen klauten einige Studenten ein riesiges Porträt des FU-Präsidenten Lenzen aus einem Foyer. Anschließend veröffentlichten sie ein Bekennerschreiben im Internet. Ob Dieter Lenzen sich davon beeindruckt gezeigt hat, ist indes bisher nicht bekannt.

Zum Bericht in der Zeit.