Archiv für Juli 2007

Bilder vom Hoffest 2007

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Aktueller Stand TU-Druckerei

Eine Verschleppung der AStA TU-Druckerei wird bis zum 20.Juli voraussichtlich nicht stattfinden. Studierende des Breiten Linken Bündnis der TU haben vor Gericht eine entsprechende Verfügung erwirkt. Proteste konnten einen Abtransport der Druckerei am 10. Juli verhindern. In der Nacht von 10. auf den 11. Juli mauerten Unbekannte den Druckerei-Eingangsbereich zu.

Kritische Stimmen zur Zerschlagung der TU Druckerei

Der rechtsgerichtete AStA der Technischen Universität Berlin versuchte am 10. Juli 2007 die studentische Druckerei aus der AStA-Villa abzutransportieren. Dies wurde jedoch durch Studierende, die sich spontan eingefunden hatten, vorläufig verhindert. Anbei Äußerungen von Nele Hirsch, Peter Schrott, Andrea Remmers, sowie Peter Grottian.

Nele Hirsch (Bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag):

Verfasste Studierendenschaften sind eine hochschulpolitische Errungenschaft. Sie bieten Studierenden die Möglichkeit sich politisch zu organisieren und für ihre Interesse einzutreten. Der rechte AStA der TU Berlin wendet sich gegen diese Selbstverwaltung und ist damit kein Verhandlungs- und erst recht keine Bündnispartner. Der Druckereiverkauf ist ein Versuch die an Hochschulen bestehenden undemokratischen und unsozialen Verhältnisse zu zementieren und weiter zu verschärfen. Blockaden sind hier die richtige und notwendige Antwort.


Peter Schrott
(Stellvertrender Vorsitzender ver.di Berlin):

Der AStA der TU Berlin und der ihn bestimmende RCDS trat und tritt seinen Beschäftigten mit einer Wild West Manier entgegen. Die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden nicht respektiert und eingehalten. Nach wie vor sind die beschäftigten Druckerinnen und Drucker von ihrem Arbeitsplatz ausgesperrt. Sollte die Druckerei wirklich verkauft werden, könnte eine Kündigungswelle folgen.

Andrea Remmers (Vorsitzende des AStA der Alice Salomon Fachhochschule Berlin):

Der Druckereiverkauf ist keine reine Angelegenheit der TU Berlin, sondern ist vielmehr ein Angriff auf die Strukturen der studentischen Selbstverwaltung von ganz Berlin. Bisher war es selbstverständlich, dass Infrastruktur zwischen den einzelnen ASten und Initiativen geteilt wurde. Seitdem es aber den RCDS-AStA an der TU Berlin gibt, zieht dieser sich nicht nur aus dieser Veranwortung zurück, sondern arbeitet aktiv daran, diese von allen Berliner Hochschulen gemeinsam geschaffene Infrasturktur zu schädigen oder gar zu zerstören.

Peter Grottian (Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität):

Das aktuelle Verhalten des AStA an der Technischen Universität Berlin verletzt deutlich demokratischen Gepflogenheiten. Die Politik dieses AStAs wurde mit deutlicher Mehrheit abgewählt. Auch der RCDS muss dies zur Kenntnis nehmen, sollte er nicht den Rahmen des Demokratischen verlassen wollen.

Eine gemeinsame Pressemitteilung des AStA FU Berlin, des AStA der TFH Berlin, des AStA UdK Berlin, des Breiten Linken Bündnisses der TU Berlin, sowie des RefRat der HU Berlin findet ihr >hier<

Feiert mit uns das wunderbare AStA FU Hoffest 2007!

Am Freitag, 13.07.2007 ab 16.00 Uhr im Innenhof der Rost- /Silberlaube
(Otto-von-Simson-Str., U-Bahnhof Dahlem Dorf/Thielplatz)

The Motors & Dennis Hewd (Punk & Roll)

The Motors & Dennis Hewd covern und spielen nach. ’77er UK-Punk, Kylie Minogue und Elvis. Bangles, Ramones und The Vibrators. Die Motors schöpfen aus einem grossen Pott von Klassikern und Hits und verwandeln damit jede Party in ein Tanzvergnügen.

Knattertones (SkaPunk)

Die Knattertones haben über die Jahre einen ganz speziellen Stil aus Ska-, Punk- und Reggae-Elementen entwickelt. Geprägt wird die Musik von einer energetischen Rythmusgruppe, einem mitreissenden Gesangsduo und einem dynamischen Bläsersatz. Für den unverwechselbaren Sound sorgt nicht zuletzt die Orgel aus den 70’ern.

Ratatöska (Reggae/Ska/Folk )

Die Band Ratatöska steht für einen urbanen tanzbaren Sound, mit allen Ecken und Kanten des Berliner Lebens. Geprägt von Einflüssen aus Ska, Folk, Reggae und Jazz bleibt ihr Sound so eingängig, dass er sowohl in der heimischen Anlage als auch auf der Tanzfläche bestens funktioniert.

Haferflocken Swingers (Smokin‘ Hot Jazz / Party Swing)

„Les Haferflocken Swingers“ sind eine chaotische Jazz Band aus Berlin mit wechselnder Besetzung und steigender Beliebtheit. Ihre Musik ist ein wildes Potpourri aus Gypsy Musik, Balkan Orchester, Tango, Swing der 20er Jahre, Big Band Jazz und Rock‘n'Roll. Ihre originellen Kompositionen werden durch absurde Sketche, asiatische Zaubertricks und bizarre Comedy vervollständigt.

Als Neuheit präsentieren wir dieses Jahr eine Lesung der großartigen Lesedüne!

Lesedüne

Wir sind Strandstreunende Sandwanderer / Mit nichts in der Hand als die Hand des Anderen / Niemand sieht unsere Spuren im Sand / Jeden Tag neues Land / Berlin ist Treibsand. Berlins erste Lesebühne auf Sand taucht ab. Mit romantischer Großstadtlyrik, schlaftrunkenen Revolutionsliedern und literarischen Sprengsätzen aus Sand. Komm in den unterirdischen Hafen zu Geschichten, Lyrik und Live-Musik.

Außerdem wird auch wieder ein Kicker am Start sein.

Für reichlich kostengünstiges Essen und Trinken ist gesorgt, es wird eine Vokü geben, leckeres Grillgut, Bier, Club Mate und einen Cocktailstand. Der Eintritt ist wie immer frei! Kommt zahlreich, wir freuen uns auf euch,


das AStA FU Kulturreferat

Probleme mit dem Semesterticket

In einem Schreiben an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) weist die Semesterticket Landerskoordination (Semtix-LK) auf aktuelle Probleme und Wünsche der Studierenden bezüglich des Semestertickets für Berlin hin. Zu diesem Zeitpunkt war den Studierendenschaften bereits ein als „alternativlos“ dargestelltes Angebot zur Preiserhöhung des Semestertickets mitgeteilt worden. Den Studierendenschaften wurde dabei keine Möglichkeit gegeben mit dem VBB über Verbesserungen der Vertragsbedinungen oder eine Erweiterung des Angebotes zu diskutieren.

Im Folgenden nun die von den Studierendenschaften als problematisch angesehenen Punkte und Vorschläge für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem VBB:

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