Archiv für Juli 2007

AStA-TU-Druckerei abtransportiert – Käufer unklar – Gewalt gegen Studenten

Folgende Pressemitteilung wurde vom RefRat HU am heutigen Dienstag herausgegeben:

Nach ihrem umstrittenen Verkauf und einem zwischenzeitlich vom Käufer, ReproBerlin GmbH, zugesichertem Rücktritt vom Kaufvertrag, wurde die Asta-Druckerei der TU gestern morgen ohne Ankündigung abgebaut und abtransportiert. ReproBerlin erklärte am Telefon nicht für den Abbau der Druckerei verantwortlich zu sein und gab an selbst von deren plötzlichen verschwinden irritiert zu sein. Ein Vorort anwesender Student ist sich jedoch sicher beim Abransport einen Mann als Mitarbeiter von ReproBerlin wiedererkannt zu haben. Der ReferentInnenRat kann bisher nicht abschließend beurteilen, in wie weit ReproBerlin in den Abbau der Druckerei involviert ist. Es stellt sich die Frage wer, wenn nicht der Käufer, für den Abtransport verantwortlich sein soll. (mehr…)

Überblick der fzs Mitgliedshochschulen

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) versteht sich als bundesweiter studentischer Dachverband. Laut fzs Eigenangaben vertritt dieser “über eine Million Studierende in der Bundesrepublik“ und hat insgesamt rund 90 Mitgliedshochschulen. Eine fzs Mitgliedschaft bleibt ASten (oder Vergleichbare Strukturen) vorbehalten und kostet jährlich 0,55€ pro immatrikuliertem Studierenden. Mitglieder aus Bundesländern ohne Verfasste Studierendenschaften (derzeit Baden-Württemberg und Bayern) sind beitragsbefreit. Mitglieder kleinerer Hochschulen mit unter 2000 Studierenden müssen nur 0,125€ pro immatrikuliertem Studierenden im Jahr bezahlen. Größere Hochschulen haben wegen einer Stimmstaffelung auch mehr Stimmrechte. Bis 10.000 Studierende 2 Stimmen. Bis 30.000 Studierende 3 Stimmen. Ab 30.000 Studierende 4 Stimmen.

Wir haben uns die Auflistung der Mitgliedshochschulen mal etwas genauer angesehen. Die gerade frisch ausgetreten hessischen Hochschulen sowie die ebenfalls ausgetretene TU Chemnitz haben wir hierbei nicht mehr berücksichtigt. Die Angaben über die jeweiligen Studierendenzahlen stammen von den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen sowie den Statistischen Landesämtern bzw. dem Statistischen Bundesamt. (mehr…)

Bericht von der ABS Mitgliederversammlung

Am 25. Juli fand an der Universität Lüneburg die Mitgliederversammlung des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) statt. Die Berliner Delegation bestand aus Mitgliedern des AStA FU, des RefRat HU, des AK HoPo der Offenen Uni, des GEW LASS sowie der FU StuPa Liste “Aktiv gegen Studiengebühren“. Da die Mitgliederversammlung nicht wie angekündigt um 14 Uhr, sondern erst zwei Stunden verspätet anfing und der Raum lediglich bis 20 Uhr genutzt werden konnte blieb leider sehr wenig Zeit für inhaltliche Diskussionen.

Wichtige Tagesordnungspunkte wie etwa das Verhältnis zwischen dem ABS und der ABS-Mitgliedsorganisation freierzusammenschluss von studentinnenschaften (fzs) wurden beispielsweise komplett vertagt. Dass es hier Spannungen gibt konnte lediglich bei anderen Tagesordnungspunkten festgestellt werden, wo unter anderem berichtet wurde, dass der fzs dem ABS die Konten gesperrt hatte. Der ehemalige ABS-Geschäftsführer Amin Benaissa aus Frankfurt merkte an, dass es ihm so vor käme als würde der fzs, als sicherlich wichtiger Bündnispartner der aktuellen ABS Geschäftsführung bewusst, aus politischen Gründen Steine in den Weg legen.

Die ABS-Geschäftsführung besteht zukünftig aus zwei Personen. Als neue Geschäftsführer wurden René Held vom RefRat HU Berlin (38 Ja-Stimmen) und André Schnepper von der Juso-HSG Münster (32-Ja-Stimmen) gewählt. Nicht gewählt wurden Patrick Schnepper vom AStA Uni Köln (30-Ja) und Mike Niederstraßer vom StuRa der FSU Jena (19-Ja). Das ABS Koordinierungsgremium, dem nach der Mitgliederversammlung höchsten ABS Gremium gehört nun mit dem AK Hopo der Offenen Uni auch eine Berliner Gruppe an. Die FU StuPa-Liste “Aktiv gegen Studiengebühren“ wurde als offizielles Mitglied aufgenommen.

Semsterabschlussparty am 27. Juli

Am Freitag den 27.07. findet im Ostflügel der Humboldt-Universität eine große Semesterabschlussparty statt. Neben leckerem Essen gibts auch günstige Cocktails und gute Musik. Infos zum line-up bekommt ihr hier

„F wie Freiheit“ und „U wie Unternehmertum“

Das an der Außenfassade der FU Rostlaube angebrachte Transparent mit der der Aufschrift „F wie Freiheit“ wurde am heutigen Mittwoch um den Zusatz „U wir Unternehmert…“ ergänzt. Auf der Homepage des Berliner Bündnis für Freie Bildung heißt es hierzu:

(..) Die Vollendung der Protestaktion wurde durch das Eingreifen eines Studierenden und eines Angestellten des Universitätswachschutzes verhindert. Beide gingen mit körperlicher Gewalt vor. Hielten die Person fest und alarmierten die Polizei. Der Betroffene wurde, da er keinen Ausweispapiere bei sich trug zur erkennungsdienstlichen Behandlung von der Polizei abgeführt.

Update vom 18. Juli Abends:
Das Transparent wurde inzwischen abgehängt. Ein Foto von Banner, welches nach der Aktion gemacht wurde gibts >hier< .

Bilder vom Hoffest 2007

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Aktueller Stand TU-Druckerei

Eine Verschleppung der AStA TU-Druckerei wird bis zum 20.Juli voraussichtlich nicht stattfinden. Studierende des Breiten Linken Bündnis der TU haben vor Gericht eine entsprechende Verfügung erwirkt. Proteste konnten einen Abtransport der Druckerei am 10. Juli verhindern. In der Nacht von 10. auf den 11. Juli mauerten Unbekannte den Druckerei-Eingangsbereich zu.

Kritische Stimmen zur Zerschlagung der TU Druckerei

Der rechtsgerichtete AStA der Technischen Universität Berlin versuchte am 10. Juli 2007 die studentische Druckerei aus der AStA-Villa abzutransportieren. Dies wurde jedoch durch Studierende, die sich spontan eingefunden hatten, vorläufig verhindert. Anbei Äußerungen von Nele Hirsch, Peter Schrott, Andrea Remmers, sowie Peter Grottian.

Nele Hirsch (Bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag):

Verfasste Studierendenschaften sind eine hochschulpolitische Errungenschaft. Sie bieten Studierenden die Möglichkeit sich politisch zu organisieren und für ihre Interesse einzutreten. Der rechte AStA der TU Berlin wendet sich gegen diese Selbstverwaltung und ist damit kein Verhandlungs- und erst recht keine Bündnispartner. Der Druckereiverkauf ist ein Versuch die an Hochschulen bestehenden undemokratischen und unsozialen Verhältnisse zu zementieren und weiter zu verschärfen. Blockaden sind hier die richtige und notwendige Antwort.


Peter Schrott
(Stellvertrender Vorsitzender ver.di Berlin):

Der AStA der TU Berlin und der ihn bestimmende RCDS trat und tritt seinen Beschäftigten mit einer Wild West Manier entgegen. Die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden nicht respektiert und eingehalten. Nach wie vor sind die beschäftigten Druckerinnen und Drucker von ihrem Arbeitsplatz ausgesperrt. Sollte die Druckerei wirklich verkauft werden, könnte eine Kündigungswelle folgen.

Andrea Remmers (Vorsitzende des AStA der Alice Salomon Fachhochschule Berlin):

Der Druckereiverkauf ist keine reine Angelegenheit der TU Berlin, sondern ist vielmehr ein Angriff auf die Strukturen der studentischen Selbstverwaltung von ganz Berlin. Bisher war es selbstverständlich, dass Infrastruktur zwischen den einzelnen ASten und Initiativen geteilt wurde. Seitdem es aber den RCDS-AStA an der TU Berlin gibt, zieht dieser sich nicht nur aus dieser Veranwortung zurück, sondern arbeitet aktiv daran, diese von allen Berliner Hochschulen gemeinsam geschaffene Infrasturktur zu schädigen oder gar zu zerstören.

Peter Grottian (Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität):

Das aktuelle Verhalten des AStA an der Technischen Universität Berlin verletzt deutlich demokratischen Gepflogenheiten. Die Politik dieses AStAs wurde mit deutlicher Mehrheit abgewählt. Auch der RCDS muss dies zur Kenntnis nehmen, sollte er nicht den Rahmen des Demokratischen verlassen wollen.

Eine gemeinsame Pressemitteilung des AStA FU Berlin, des AStA der TFH Berlin, des AStA UdK Berlin, des Breiten Linken Bündnisses der TU Berlin, sowie des RefRat der HU Berlin findet ihr >hier<

Feiert mit uns das wunderbare AStA FU Hoffest 2007!

Am Freitag, 13.07.2007 ab 16.00 Uhr im Innenhof der Rost- /Silberlaube
(Otto-von-Simson-Str., U-Bahnhof Dahlem Dorf/Thielplatz)

The Motors & Dennis Hewd (Punk & Roll)

The Motors & Dennis Hewd covern und spielen nach. ’77er UK-Punk, Kylie Minogue und Elvis. Bangles, Ramones und The Vibrators. Die Motors schöpfen aus einem grossen Pott von Klassikern und Hits und verwandeln damit jede Party in ein Tanzvergnügen.

Knattertones (SkaPunk)

Die Knattertones haben über die Jahre einen ganz speziellen Stil aus Ska-, Punk- und Reggae-Elementen entwickelt. Geprägt wird die Musik von einer energetischen Rythmusgruppe, einem mitreissenden Gesangsduo und einem dynamischen Bläsersatz. Für den unverwechselbaren Sound sorgt nicht zuletzt die Orgel aus den 70’ern.

Ratatöska (Reggae/Ska/Folk )

Die Band Ratatöska steht für einen urbanen tanzbaren Sound, mit allen Ecken und Kanten des Berliner Lebens. Geprägt von Einflüssen aus Ska, Folk, Reggae und Jazz bleibt ihr Sound so eingängig, dass er sowohl in der heimischen Anlage als auch auf der Tanzfläche bestens funktioniert.

Haferflocken Swingers (Smokin‘ Hot Jazz / Party Swing)

„Les Haferflocken Swingers“ sind eine chaotische Jazz Band aus Berlin mit wechselnder Besetzung und steigender Beliebtheit. Ihre Musik ist ein wildes Potpourri aus Gypsy Musik, Balkan Orchester, Tango, Swing der 20er Jahre, Big Band Jazz und Rock‘n'Roll. Ihre originellen Kompositionen werden durch absurde Sketche, asiatische Zaubertricks und bizarre Comedy vervollständigt.

Als Neuheit präsentieren wir dieses Jahr eine Lesung der großartigen Lesedüne!

Lesedüne

Wir sind Strandstreunende Sandwanderer / Mit nichts in der Hand als die Hand des Anderen / Niemand sieht unsere Spuren im Sand / Jeden Tag neues Land / Berlin ist Treibsand. Berlins erste Lesebühne auf Sand taucht ab. Mit romantischer Großstadtlyrik, schlaftrunkenen Revolutionsliedern und literarischen Sprengsätzen aus Sand. Komm in den unterirdischen Hafen zu Geschichten, Lyrik und Live-Musik.

Außerdem wird auch wieder ein Kicker am Start sein.

Für reichlich kostengünstiges Essen und Trinken ist gesorgt, es wird eine Vokü geben, leckeres Grillgut, Bier, Club Mate und einen Cocktailstand. Der Eintritt ist wie immer frei! Kommt zahlreich, wir freuen uns auf euch,


das AStA FU Kulturreferat

Probleme mit dem Semesterticket

In einem Schreiben an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) weist die Semesterticket Landerskoordination (Semtix-LK) auf aktuelle Probleme und Wünsche der Studierenden bezüglich des Semestertickets für Berlin hin. Zu diesem Zeitpunkt war den Studierendenschaften bereits ein als „alternativlos“ dargestelltes Angebot zur Preiserhöhung des Semestertickets mitgeteilt worden. Den Studierendenschaften wurde dabei keine Möglichkeit gegeben mit dem VBB über Verbesserungen der Vertragsbedinungen oder eine Erweiterung des Angebotes zu diskutieren.

Im Folgenden nun die von den Studierendenschaften als problematisch angesehenen Punkte und Vorschläge für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem VBB:

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