Bologna und der Bachelor

„Bachelor- und Masterstudiengänge sind in der Regel gut durchgeplant.“ Wenn beim Lesen dieser Aussage ein Fragezeichen in Deinem Kopf entsteht und Du überlegst, ob Dein Studiengang nur eine Ausnahme von der Regel darstellt, dann bist Du nicht der/die Einzige. Die unüberlegte und überhastete „Bildungsreform“ lässt unzählige Studierende mit nicht tragbaren Studienbedingungen, Fehlinformationen und widersprüchlichen Regelungen allein.

Diese in einem AStA Info Artikel geäußerte Feststellung wird durch eine jetzt veröffentlichte Studie empirisch belegt. Die Tageszeitung berichtet heute über die Studie „Studierbarkeit an der Humboldt Universität“ und die darin festgestellten Auswirkungen des Bologna-Prozesses.

Deutscher Bachelor ist kein Masterstück

Laut einer gestern in Berlin veröffentlichten Studie sind Studierende mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses weitgehend unzufrieden, häufig sogar verängstigt. Dieser Prozess wurde 1999 von den europäischen Bildungsministern in Gang gesetzt mit dem Ziel, die europäischen Hochschulsysteme anzugleichen. Dabei werden auch die deutschen Magister und Diplome flächendeckend abgeschafft und durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt. Mit der 320-seitigen Studierbarkeits-Umfrage, für die 2.100 Studierende an der Berliner HU befragt wurden, legten erstmals Studierende einen umfassenden Lagebericht vor.

Die Ergebnisse der Studie sind nun auch online nachzulesen.

Pressemeitteilung des AStA FU: Schlechte Betreuung, verschultes Studium – Probleme nicht nur an der Humboldt-Uni!

Out Of Dahlem und AStA-Info Artikel zum Thema:

15. Dezember 2002: Inhalt und Auswirkungen der neuen Ba./Ma.-Studiengänge

15. Dezember 2002: Mach keinen Mist!

15. April 2003: Bologna und der Bachelor

17. Januar 2005: Master Blaster


1 Antwort auf “Bologna und der Bachelor”


  1. 1 Studie zur Studierbarkeit der Bachelor-Studiengänge « die fachschaftsinitiativen Pingback am 15. Mai 2007 um 16:21 Uhr
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