Bildungsrevolutionär Lenzen?

Vor kurzem machte der jüngst wiedergewählte FU-Präsident Dieter Lenzen mit neuen Vorschlägen zur Bildungsreform von sich reden: mehr Autonomie für Schulen, mehr Fortbildungen und weniger Festanstellungen für Lehrer, Entstaatlichung des Bildungswesens insgesamt, und natürlich mehr Wettbewerb unter den Schulen. Die Süddeutsche Zeitung lobte den Maßnahmenkatalog gar als „revolutionär“ – doch was bedeutet mehr Wettbewerb nicht nur in der Uni, sondern schon in den Schulen – die FSI Geschichte wagt einen Ausblick:

„Das Ergebnis wird folgendes sein: Wettbewerb erzeugt Gewinner und Verlierer, die jetzt schon vorhandenen krassen Unterschiede zwischen behüteten Elite-Gymnasien und schlecht ausgestatteten Innenstadt-Hauptschulen werden größer werden. Mit dem „transparenten Informationssystem“ in Form eines Schul-Rankings, das Lenzen ebenfalls fordert, wird nochmal zusätzliche Panikmache erzeugt und die realen Qualitätsunterschiede werden maßlos übertrieben. Bildungsbewusste Mittelschichts-Eltern werden dann ihre Kindern in den Top-Ten Schulen der jeweiligen Stadt sammeln, der Rest bleibt hängen.“

Also doch eher eine Konterrevolution im Schulwesen…

Den ganzen Kommentar findet ihr hier:

http://fsigeschichte.blogsport.de/2007/03/10/dieter-lenzen-als-bildugnsrevolutionar/