Archiv für Januar 2007

FSI Puk Aufruf zur Protestkundgebung

Die immer weiteren Kürzungen und Umstrukturierungen an der FU fordern ihren Preis: Ein Institut nach dem anderen wird bis zum nicht mehr Möglichen und existenziell bedrohlich zusammen gekürzt. Über einigen schwebt permanent das Damokles-Schwert der Abwicklung. Die ProfessorInnen trauen sich in der autokratisch durch das Präsidium „durchregierten“ FU kaum noch, auch nur leise Kritik an den Umstrukturierungen zu üben – aus berechtigter Angst, ihre Stellen oder ihre Institute könnten die nächsten sein, denen der Geldhahn zugedreht wird.

19.01 – 15:30 auf dem Alexanderplatz
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Orkan Kyrill stoppt die Wahlen

Der Studentische Wahlvorstand hat die Wahlenurnen zum Studierendenparlament und zu den Fachschaftsräten Aufgrund der aktuten Unwetterwarnungen bereits um 14 Uhr geschlossen. Ob hiermit die Wahlen frühzeitig beendet wurden oder ob die verbleibende Wahlrestzeit (2 Stunden 45 Minuten) nachgeholt werden muss, wird derzeit geprüft. Die FU-Präsidium hatte bereits zuvor alle MitarbeiterInnen und Studierenden dazu aufgerufen die Universität zu verlassen um noch sicher nach Hause gelangen zu können.

Update von 14:35 Uhr: Der StudWV hat gerade bekanntgegeben das bis 16:15 Uhr im Wahlvorstandsbüro gewählt werden kann – Das Büro ist in der Silberlaube Raum KL 26/110

Aufruf der studentischen VertreterInnen im IR Philosophie

Aufruf zur Kundgebung am Freitag, dem 19.1.07, um 15.30
am Alexanderplatz bei der Unterführung

    Für eine sinnvolle Hochschulpolitik!
    Für eine hinreichende Ausfinanzierung der Bildung und Hochschulbildung durch das Land Berlin!

    Gegen die Abwicklung ganzer Institute!

Die immer weiteren Kürzungen und Umstrukturierungen an der FU fordern ihren Preis: Ein Institut nach dem anderen wird bis zum nicht mehr Möglichen und existenziell bedrohlich zusammen gekürzt. Über einigen schwebt permanent das Damokles-Schwert der Abwicklung. Die ProfessorInnen trauen sich in der autokratisch durch das Präsidium „durchregierten“ FU kaum noch, auch nur leise Kritik an den Umstrukturierungen zu üben – aus berechtigter Angst, ihre Stellen oder ihre Institute könnten die nächsten sein, denen der Geldhahn zugedreht wird.

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Pressemitteilung der studentischen Fachschaftsinitiative der Ethnologie an der FU Berlin

Protestkundgebung gegen den Zwangsumzug des ethnologischen Instituts durch Klett-Verlag und FU Berlin

Das Institut für Ethnologie an der FU Berlin überraschte Anfang Dezember eine Mitteilung der Universitätsverwaltung: es wird aus dem alten Gebäude im Drosselweg 1-3 rausgeworfen und per Zwangsumzug bis Ende Februar in ein kleineres Gebäude verlegt. Hintergrund ist die Gründung der ‚Deutschen Universität für Weiterbildung‘ (DUW), eine private-public-partnership des Klett-Verlags und der FU Berlin, die hierfür Lehrpersonal freistellt und drei Gebäude kostenlos überlässt.
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Offener Brief an das Studierendenparlament der HU Berlin

Das Studierendenparlament der Humboldt-Universität Berlin unterstützt die Studierendenzeitung „UnAufgefordert“ als Projekt der studentischen Selbstverwaltung (StuPa/AStA) der Humboldt-Universität. Der Offene Brief des AStA FU bezieht sich auf die aktuelle Ausgabe Nr. 166

An das Studierendenparlament der HU

Die aktuelle Ausgabe der von Euch herausgegebenen „Unaufgefordert“ will laut dem Editorial verstärkt Weiblichkeit zum Thema machen. Die Redaktion verspricht einen neuen Trend in der Medienlandschaft als erste zu realisieren, indem die Verantwortlichen der Redaktion ausschließlich Frauen sind. „Deutsche Zeitungen wollen weiblicher werden.“ Das versprechen sich die Redakteurinnen durch frauenspezifische Themen zu erreichen. „Und was interessiert Frauen? Mode und Klatsch aus der High Society. (…) Schlussverkauf – noch so ein Frauending. (…) Angst an der Uni (…) dürfen aber auch die Frauen lesen, ist schließlich was für die Seele“. Aufgrund dieser erdrückenden Flut von Frauenthemen, hoffen die SchreiberInnen, dass „die Männerwelt (…) jetzt keine Angst vor weiblicher Unterdrückung“ bekommt. Alles natürlich ganz ironisch und humorvoll zu verstehen. Aber witzig ist es überhaupt nicht, wie hier völlig dumm und antiemanzipatorisch Geschlechterstereotype und Klischees reproduziert werden.
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