FSI Puk Aufruf zur Protestkundgebung

Die immer weiteren Kürzungen und Umstrukturierungen an der FU fordern ihren Preis: Ein Institut nach dem anderen wird bis zum nicht mehr Möglichen und existenziell bedrohlich zusammen gekürzt. Über einigen schwebt permanent das Damokles-Schwert der Abwicklung. Die ProfessorInnen trauen sich in der autokratisch durch das Präsidium „durchregierten“ FU kaum noch, auch nur leise Kritik an den Umstrukturierungen zu üben – aus berechtigter Angst, ihre Stellen oder ihre Institute könnten die nächsten sein, denen der Geldhahn zugedreht wird.

19.01 – 15:30 auf dem Alexanderplatz

Beispiele für den autokratischen Politikstil des FU-Präsidiums gibt es mehr als genug.

So wurden z.B. die Berufungsverfahren für neue Professuren am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft über Jahre durch das Präsidium verzögert. Die Situation ins Studium und Lehre wurde dadurch massiv verschlechtert. Viele Studierende fragen sich inzwischen, wie sinnvoll es ist Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU zu studieren (vgl. Tagesspiegel vom 23.11.2006).

Weiterhin legt die FU ihre Bibliotheken zusammen. Die Institutsbibliothek der Philospophen wurde kurzerhand geschlossen und in die neue Bibliothek „Berlin Brain“ eingegliedert. Dabei ist das Uni-Aushängeschild oft überfüllt (vgl. die tageszeitung vom 23.11.2006).

Das Institut für Ethnologie an der FU Berlin überraschte Anfang Dezember eine Mitteilung der Universitätsverwaltung: es wird aus dem alten Gebäude im Drosselweg 1-3 rausgeworfen und per Zwangsumzug bis Ende Februar in ein kleineres Gebäude verlegt. Hintergrund ist die Gründung der ‘Deutschen Universität für Weiterbildung’(DUW), eine private-public-partnership des Klett-Verlags und der FU Berlin, die hierfür Lehrpersonal freistellt und drei Gebäude kostenlos überlässt. (Vgl. die tageszeitung, 18.01.2007)

Die Berufung von Professuren, die Zusammenlegung von Bibliotheken und Zwangsumzüge ganzer Institute sind Teil übergreifender Umstrukturierungen, die uns alle betreffen.

Daher rufen wir zusammen mit der FSI Ethnologie, FSI Philosophie, FSI JfK und dem AStA der FU Berlin zur einer Kundgebung um 15:30 auf dem Alexanderplatz auf.

FSI PuK 18.01.2007

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