Archiv für Dezember 2006

Auswirkungen gestufter Studiengänge

Was zu vermuten war, ist nun auch empirisch belegt: BA/MA-Studiengänge haben einen negativen Gender-Impact, sie wirken sich demnach negativ auf die Gleichstellung der Geschlechter an der Universität aus. Angesichts der bisher doch eher jungen Entwickung der BA/MA-Umstellung sollte man mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, aber folgender Artikel stellt die potentiellen Gefahren ganz gut dar.

So hatten sich das die Planer der gestuften Studiengänge nicht vorgestellt: Bachelor und Master sollten doch auch die Geschlechtergerechtigkeit erhöhen. Eine vom NRW-Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie liefert jedoch ganz andere Ergebnisse: Frauen beginnen nach Abschluss eines Bachelor-Studiums seltener als ihre männliche Kommilitonen ein Master-Studium.

Zum Artikel in RUBENS – Zeitschrift der Ruhr-Universität : Aktuelle Studie belegt sinkenden Frauenanteil in der Masterphase

Skandal! Am Otto-Suhr-Institut???

Das ruft schon lange niemand mehr wegen schlechter Lehre am OSI. Aber ist es nicht von Zeit zu Zeit angebracht, die Lehre zu diskutieren? Was macht gute Lehre aus? Wie kann man mit schlechten Seminaren umgehen?

Zur Präsentation des neuen „Ha n d b u c h Lehre“ wollen wir diese und andere Fragen diskutieren.

Auf dem Podium:

    Pia Garske (Studentin, Otto-Suhr-Institut)

    Dipl. pol. Christian Haberecht (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arbeitsstelle Analyse und Vergleich politischer Systeme)

    Dr. Brigitte Berendt (Erziehungswissenschaftlerin, ehem. Leiterin Arbeitsstelle Hochschuldidaktische Fortbildung und Beratung)
    Prof. Dr. Peter Massing (Arbeitsstelle Politikdidaktik, Geschäftsführender Direktor des OSI)

Ort und Zeit: Mittwoch, den 13.12., um 18 Uhr in der Ihnestr. 21/ Hörsaal A

Das „Handbuch Lehre“ liegt kostenlos im OSI-Foyer aus.

Stalken statt Flirten

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Warnung des AStA FU vor der Online-Plattform StudiVZ:

Vor „gravierenden Datenschutzmängeln und sexistische Belästigungen“ auf der Online-Plattform warnt der AStA der Freien Universität Berlin. Frauenreferentin Lisa Müller wird konkreter: „Wir raten von einer Nutzung des StudiVZ ab. Studierenden die über Accounts verfügen, empfehlen wir, diese zu kündigen.“ Auch die Studentenvertretung der Humboldt-Universität hat eine Warnung vor dem Portal veröffentlicht.

Weiterhin gibt es einen Bericht in der ZDF Nachrichtensendung heute.de: Stalker im Studentennetz

Mittlerweile warnen einige Studentenvertretungen ihre Kommilitonen davor, StudiVZ zu nutzen. „Wegen der gravierenden Datenschutzmängel und sexistischer Vorfälle raten wir von einer Nutzung des StudiZV ab“, heißt es etwa in einer Erklärung des Allgemeinen Studierendenausschusses der Freien Universität Berlin. „Studierenden, die über Accounts verfügen, empfehlen wir, diese zu kündigen. Hierbei sollten sie unbedingt darauf bestehen, dass ihre Daten komplett gelöscht werden.“

Berliner Zeitung Online vom 05.12.2006: Schon wieder Fehler? Ja, leider!
Die beliebte Studentenseite StudiVZ hat Probleme

So warnen die Studentenvertretungen der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin derzeit sogar vor StudiVZ. Es gebe gravierende Datenschutzmängel und sogar Fälle sexueller Belästigung durch eine größere Gruppe von Männern auf der Online-Plattform, heißt es.

Ergänzung 06.12.2006 die tageszeitung vom 06.12.2006:

Vor „Sexismus, entgleister Rhetorik und gravierenden Datenschutzmängeln“ bei StudiVZ warnen etwa die Studierendenvertretungen von Humboldt- und Freier Uni in Berlin. Sie empfehlen ihren KommilitonInnen nicht etwa zu fusionieren, sondern dem Netzwerk grundsätzlich fernzubleiben.

Diesen Rat gibt es auch aus der Blogger-Szene.

Ergänzung 07.12.2006 Frankfurter Rundschau 07.12.2006

Nachdem inzwischen auch die ASten der Berliner Humboldt-Universität und der Freien Universität zu Berlin vor „gravierenden Datenschutzmängeln und sexistischen Belästigungen“ warnen, bleibt abzuwarten, wie lange die deutschen Studierenden ihrer Lieblingsplattform noch die Treue halten werden.

Zur Pressemitteilung des AStA FU und zur Warnung des ReferentInnenrates.

Wahl des Personalrates der studentischen Beschäftigten

Vom 05.12.2006 – 07.12.2006 steht die Wahlurne für die Wahl zum Personalrat der studentischen Beschäftigten der Freien Universität Berlin für die Amtsperiode 2006/2007 vor der Mensa (Silberlaube), Habelschwerdter Alle 45

Aus den Wahlinformationen des Personalrates der studentischen Beschäftigten:

Es sind 13 Personalratsmitglieder zu wählen – vorbehaltlich der Berichtigung bzw. Fortschreibung des Wählerverzeichnisses.

Die Stimmabgabe findet vom 05.12.06 bis 07. 12.06 in folgenden Räumlichkeiten statt:

• Dienstag, den 05.12.06 von 11:00 bis 15:00 Uhr in der Silberlaube (vor der Mensa), Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin.

• Mittwoch, den 06.12.06 von 11:00 bis 15:00 Uhr in der Silberlaube (vor der Mensa), Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin.

• Donnerstag, den 07.12.06 von 11:00 bis 15:00 Uhr in der Silberlaube (vor der Mensa), Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin.

Wahlberechtigt sind alle studentischen Beschäftigten der Freien Universität Berlin, die im Wählerverzeichnis eingetragen sind.

Für die Wahl ist der Personalausweis/Reisepass oder der Führerschein mitzubringen.

Mehr Informationen für studentische Beschäftigte an der Freien Universität Berlin gibt es auf der Homepage des Personalrates.