Archiv für Oktober 2006

Große Semesterauftakt-Party am Donnerstag!

Zur vielleicht größten Semesterauftakt-Party laden die Fachschaftsinis Politik- und Sozialwissenschaft und die FSI Geschichte ein. Schon diesen Donnerstag, unbedingt vormerken.

Do, 02.11. | 22.00 Uhr
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, U-Bahn Kottbusser Tor

Semesterauftakt-Party (Fachschaftsinitiativen Politik- und Sozialwissenschaft)

FSI OSI (Politik), FSI PuK (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), FSI
IfS (Soziologie), FSI Geschichte und FSI Ethnologie laden zur großen
Semesterauftakt-Party ein. Auch diesmal wieder mit Cocktails und Volxküche.

Master und Marktlogik

taz Berlin lokal vom 18.10.2006, S. 23, 34 Z. (TAZ-Bericht)

BACHELOR & MASTER

1999 verabschiedeten 31 europäische BildungsministerInnen die „Bologna-Erklärung“. Sie hat die „Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems“ zum Ziel – durch die einheitlichen Abschlüsse Bachelor und Master. Der Bachelor (BA) ist vergleichbar mit dem alten Vordiplom, gilt nun aber als vollwertiger Studienabschluss. Der Master (MA) – vergleichbar mit dem Diplom – soll ausgewählten Studierenden die akademische Laufbahn ermöglichen. Auch der Studienablauf wird vereinheitlicht. Es wird in Unterrichtsbausteine, die Module, aufgeteilt. Jedes endet mit einer Prüfung. Alle Noten und Praktika werden im Zeugnis aufgelistet, um die „arbeitsmarktrelevanten Qualifikationen der AbsolventInnen zu fördern“, heißt es in der Bologna-Erklärung. Seit 2001 werden die Studiengänge in Berlin umgestellt. Der AStA der FU spricht vom „Umbau der Hochschulen nach kapitalistischer Marktlogik“ und kritisiert die „Entwissenschaftlichung des Studiums“.

Die taz bezieht sich hierbei auf den Artikel „Bologna und der Bachelor“ aus dem AStA-Info Nr. 3 mit folgendem Fazit:

  • Man wirbt mit Flexibilität, effizienter Ausbildung und Eigenverantwortung (beim Zusammenstellen der Module!, d.h. im ersten Jahr keine Auswahl, im zweiten Jahr schließlich ein etwas größere Auswahl), während man gleichzeitig das Studium entwertet und entwissenschaftlicht.
  • Die internationale Wettbewerbsfähigkeit (bzw. Internationalisierung) nutzt man dabei als Deckmantel, um die Hochschulen nach kapitalistischer Marktlogik umzubauen.
  • Mit gezielter Desinformation versucht man einerseits, uns das BA/MA schmackhaft zu machen. Alle Artikel (Analysen, Aufsätze, Konferenzen) und Bücher, die sich mit dem angloamerikanischen System BA/MA auseinandersetzen, sind auffällig unkritisch und einseitig.
  • Mit gezielter Nicht-Information versucht die Politik andererseits das BA/MA an den Hochschulen über die Köpfe der Studierenden und Universitäten hinweg einzuführen. Die Beschlüsse auf europäischer Ebene werden erst jetzt an den Universitäten durchgesetzt, nachdem auf den höheren Ebenen schon längst die Grundsatzentscheidungen ohne Mitwirkung von Studierenden und Lehrenden getroffen wurden. Die Bologna-Erklärung verpflichtete sich zwar ausdrücklich, die Autonomie der Universitäten zu respektieren. Faktisch jedoch wird den Betroffenen das BA/MA System zwangsweise aufgedrückt.
  • Erstsemester-Set

    erstibeutel

    Nur für kurze Zeit im AStA und am Info-Tisch während der Immatrikulationsfeier: Der Erstsemester Beutel mit folgenden hilfreichen AStA-Publikationen:

  • Out Of Dahlem – Die aktuelle AStA Zeitung
  • Stud.Kal – Der Studierendenkalender für Berlin
  • Mein Erstes Semester – Das AStA Erstsemesterinfo
  • Einem Teil der Beutel liegt der AStA-Aufkleber bei. Nur solange der Vorrat reicht!

    AStA Vorstellung für Erstsemester

    Vertreter/innen des AStA informieren auf folgenden Einführungsveranstaltungen über die aktuelle Studiengebühren-Lage, die FU Gremienstruktur, die AStA Beratungsangebote und sind für alle Fragen offen.

      Di 10.10 16 Uhr Politikwissenschaft am OSI: Ihne 21 HS A/B

      Mi 11.10 13.30 Uhr Psychologie Silberlaube J27/14

      Do 12.10 11.30-13 Uhr O-Woche Erziehungswissenschaft EWI

      Do 12.10 14.30 Erstsemestertage für die Studierenden der Geschichte und Kultur des Vorderen Orients

      Do 12.10. 16-17 Uhr Mathe-Info & Bioinformatik Großen Hörsaal der Informatik Takustr. 9

    Weitere Termine werden in Zusammenarbeit mit den Fachschaften organisiert.

    Zur zentralen „Immatrikulationfeier“ der FU Berlin zum Wintersemester 2006/2007 am 18. Oktober 2006 um 10:00 Uhr im Hörsaal 1a in der Habelschwerdter Allee 45 wird ein/e Vertreter/in des AStA sprechen. Daneben tritt die Gastrednerin Sandra Maischberger mit dem Festvortrag „Aufruf zur Leidenschaft“ auf. Das Thema des AStA Festvortrages steht noch nicht fest. Auf der AStA-Homepage findet ihr die AStA Festvorträge der letzen Jahre:

    Rede zur Immatrikulationsfeier im Wintersemester 2005/2006

    Thema: „Lasst euch nicht einschüchtern“

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    ich begrüße euch herzlich im Namen des AStA, des Allgemeinen Studierenden Ausschusses, hier an dieser Universität. Diese Aufgabe fällt mir zum dritten Mal innerhalb der letzten Jahre zu und ich muss leider sagen, dass sich die Umstände an dieser Universität nicht gerade verbessert haben. Weiter >

    Immatrikulationsrede des AStA zum SoSe 2005

    Thema: „Nehmt die Uni selbst in die Hand!“

    Liebe ErstsemesterInnen, hallo Gäste,

    im Namen des AStA heiße ich euch herzlich willkommen an der FU.

    Betrachtet man die öffentliche Debatte um Bildung im Allgemeinen und um das Studium im Speziellen, so fällt auf, dass in letzter Zeit meist die Fragen nach der ökonomischen Verwertbarkeit und der Effizienz von Lernprozessen im Mittelpunkt standen: Wer studiert wie schnell und wie effizient, wie viel kostet das, wie macht sich das später auf dem Gehaltscheck bemerkbar und was bringt es der Volkswirtschaft? Angesichts dieser Fragen könnte man fast meinen, das Studium an einer Universität sei ein Wettlauf, bei dem gewinnt, wer als erster fertig ist und die beste Note hat. Weiter >

    Auf der „Immatrikulationfeier“ wird es einen Info-Stand des AStA geben, auf dem ihr den neuen Stud.Kal, das aktuelle Out-Of-Dahlem und weitere Publikationen erhalten könnt.