Berliner Bündnis für freie Bildung – gegen Studiengebühren gegründet

Gestern hat sich an der Humbold Universität das „Berliner Bündnis für freie Bildung – gegen Studiengebühren“ gegründet. Bereits am 01. Juni trafen sich über 80 Menschen bei der GEW um über eine mögliches Bündnis zu diskutieren, diese Gespräche wurden nun konkretisiert.

Wir sind ein offenes Bündnis aus Einzelpersonen und verschieden politischen Gruppen, welches sich als Plattform versteht. Im Rahmen einer geplanten Kampagne wird es unter anderem gemeinsame Aktionen geben. Diese sollen unsere Forderungen nach freier Bildung für alle Ausdruck verleihen und richtet sich gegen den wettbewerbsorientierten Umbau im Bildungssystem, gegen Gebühren im Bildungsbereich jeglicher Art und die damit verbundenen Disziplinierungszwänge.

Das nächste Treffen findet am Freitag den 30.06 ab 18 Uhr in der Offenen Uni statt.


1 Antwort auf “Berliner Bündnis für freie Bildung – gegen Studiengebühren gegründet”


  1. 1 AStA FU 22. Juni 2006 um 17:38 Uhr

    In der taz vom 20.06.2006 wird über die Gründung des Bündnisses berichtet:

    Der Referent für Hochschulfragen im Asta der Freien Universität Berlin, Björn Kietzmann, hält ein „offensive Herangehen“ für wichtig. „Es ist ein Erfolg der Studierendenproteste der letzten Jahre, dass es in Berlin bisher keine Studiengebühren gibt,“ so Kietzmann. Vor allem im Jahr 2003 habe sich die PDS erst mehrheitlich gegen das von Berlins Kultursenator Thomas Flierl (PDS) favorisierte Studienkontenmodell entschieden, nachdem protestierende KommilitonInnen die Büros der Partei besetzten. „Daraufhin hat auch die SPD nicht mehr auf Studienkonten bestanden, und das Thema war erst einmal vom Tisch.“

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